Regionalkunde: So kommt das Wasser in den Orbach
Es gibt ein lebendiges System an Bächen und Flächen, aus denen der Orbach Wasser bezieht. Zwei nebeneinanderliegende Einzugsgebiete bilden gemeinsam die Hauptversorgung.
Die zwei Einzugsgebiete Sürstbach und Steinbach
Beide Bäche vereinen sich in Schweinheim aufeinander und bilden den Ursprung des Orbachs. Aber auch diese beiden wollen erst einmal beliefert werden. Der Grundaufbau für die beiden Bäche ist vom Prinzip her gleich:
- Regen fällt im Flamersheimer Wald und versickert im Boden.
- Wenn der Boden keinen Platz mehr hat, fließt das Wasser an Ort und Stelle zunächst bergab.
- Das abfließende Wasser wird von Siefen eingesammelt und gelenkt, die es weiter in die jeweiligen Bäche leiten.
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Zu theoretisch? Wir haben bei Google Maps eine Karte mit den Einzugsgebieten erstellt. Ihr könnt die Ansicht vergrößern und bei den Markierungen gibt es jeweils eine kleine Erläuterung.
Kurz erklärt
Was sind Siefen?
Als Siefe bezeichnen wir ein meist schmales, feuchtes, schluchtartiges Kerbtal mit einem Quellbach. Einfacher gesagt sind es Rinnsale, bzw. kleine Bäche, die sich durch das Gelände ziehen und das Wasser vom Umland einsammeln. In unserem Fall ist das umliegende Gelände hauptsächlich der Flamersheimer Wald. Die Siefen erfüllen ihre Funktion als Zuläufe für Sürst- und Steinbach.
Das Einzugsgebiet Sürstbach
Das Einzugsgebiet Steinbach
Wichtig: Der Sürstbach ist eher da.
